Forstbetriebsgemeinschaft Hermuthausen
  • Home
  • Unsere FBG
    • Zweck und Ziele
    • Vorstandschaft
    • Vereinsgebiet
    • Obmänner
    • Satzung / Beitrittserklärung
    • Leihgeräte
  • Aktuelles
    • Hohenloher Waldprogramm 2026
    • Borkenkäfermanagement
    • Borkenkäfersituation 2024
  • Forstamt
    • Revierzuordnung (Forstamt Hohenlohe)
    • Forstreform
    • PW1-Privatwaldvereinbarung im Hohenlohekreis
    • Gebührensätze Forstamt
    • Privatwald Sprechstunde
    • Forstliche Förderung
  • Holzmarkt
    • FVOB-Newsletter
    • Holzmarkt (Aushaltung, ....)
      • Holzaushaltung Nadelholz
      • Holzaushaltung Laubholz (Pollmeier)
    • Externe Holzmarktinfo's
  • Zertifizierung
    • PEFC
    • Wild im Wald
  • Unfallverhütung
    • Rettungskette Forst
    • Rettungsdienst
  • Information
    • Downloads/Links

Aktuelles

Aktuelle Borkenkäfersituation

Entspannung ja – Entwarnung nein

Anbei ein aktueller Fachbeitrag aus dem BW-Wochenblatt zur Borkenkäfersituation in Baden-Württemberg. Die darin dargestellten Entwicklungen sind auch für unsere Region Hohenlohe von Interesse.

Die gute Nachricht: Nach Angaben der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) sind die Borkenkäferschäden im Jahr 2025 landesweit deutlich zurückgegangen. Die Schadholzmengen lagen rund 38 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Damit wurde erstmals seit Beginn der großen Käferkalamität im Jahr 2018 die Marke von einer Million Festmetern Schadholz unterschritten.

Zu dieser positiven Entwicklung haben auch die günstigeren Witterungsbedingungen der letzten beiden Jahre beigetragen. Nach den extrem trockenen Jahren von 2018 bis 2023 brachte insbesondere das Jahr 2024 wieder deutlich höhere Niederschläge. Viele Waldböden konnten Wasserreserven aufbauen und die verbliebenen Fichtenbestände wurden gestärkt. Die Bäume waren dadurch besser in der Lage, sich gegen Borkenkäferbefall zu wehren.

Allerdings verlief das Jahr 2025 bereits wieder trockener als im langjährigen Durchschnitt. Auch das Frühjahr 2026 zeigte bislang eher geringe Niederschläge. Ob sich die günstige Entwicklung fortsetzt, wird deshalb maßgeblich von den Wetterbedingungen der kommenden Monate abhängen.

Von einer Entwarnung kann daher noch keine Rede sein. Die überwinterten Käfer sind bereits aktiv, und ein warmer sowie trockener Sommer könnte die Entwicklung der ersten Käfergeneration deutlich beschleunigen. Die FVA empfiehlt deshalb weiterhin regelmäßige Kontrollen der Fichtenbestände. Besonderes Augenmerk sollte auf frisches Bohrmehl, Harzfluss am Stamm, Spechtabschläge sowie Verfärbungen der Kronen gelegt werden. Befallene Bäume sollten möglichst früh erkannt, aufgearbeitet und zeitnah aus dem Wald abgefahren werden.

Gerade jetzt besteht die Chance, die Käferpopulation auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau zu halten. Voraussetzung dafür sind eine konsequente Überwachung der Bestände und schnelles Handeln bei frischem Befall.

„Auch wenn die aktuelle Käferlage deutlich entspannter ist als in den Kalamitätsjahren, bleiben insbesondere die verbliebenen Fichtenbestände auf den trockeneren Muschelkalk- und Keuperstandorten Hohenlohes weiterhin gefährdet.“

 

 "Borkenkäfer im Sinkflug?" - Beitrag aus BWagrar 19-2026

Ausflug in die Wälder vom Juliusspittal

„Wald vor Wild“ – Ausflug in die Wälder des Juliusspital

Der diesjährige Ausflug der Forstbetriebsgemeinschaft Hermuthausen führte 40 Mitglieder in die Wälder der Stiftung Juliusspital Würzburg.

Die Stiftung verfolgt seit ihrer Gründung im Jahr 1576 einen gemeinnützigen Auftrag. Ihre sozialen Kernbereiche – darunter das Klinikum Würzburg Mitte (KWM), ein Seniorenstift sowie die Hospiz- und Palliativarbeit – werden maßgeblich durch wirtschaftliche Geschäftsfelder finanziert. Dazu zählen das weithin bekannte Weingut, die Landwirtschaft und ein rund 3.350 Hektar großer Forstbetrieb in der Vorrhön.

Der Forstbetrieb gilt als Vorreiter einer klimaresistenten und naturnahen Waldwirtschaft. Während einer rund zweieinhalbstündigen Führung durch Geschäftsbereichsleiter Mathias Wallrapp konnten sich die Teilnehmer ein Bild von der konsequent ökologischen und zugleich wirtschaftlich nachhaltigen Ausrichtung des Forstbetriebs machen. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel, der Aufbau stabiler Mischwälder sowie die Förderung der natürlichen Verjüngung.

Ein zentraler Baustein des forstlichen Konzepts von Mathias Wallrapp ist eine konsequente, waldfreundliche Eigenjagd nach dem Grundsatz „Wald vor Wild“. Das Jagdkonzept basiert darauf, dass eine natürliche Verjüngung des Mischwaldes ohne teure Schutzzäune und ohne übermäßigen Wildverbiss möglich sein muss.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von den langfristigen Konzepten des Juliusspitals zur Entwicklung klimaresistenter Wälder. Viele der gezeigten Ansätze bieten auch wertvolle Anregungen für die kleinstrukturierte Waldwirtschaft im Hohenlohischen Raum. Der Ausflug bot damit nicht nur interessante Einblicke in einen außergewöhnlichen Großforstbetrieb, sondern auch zahlreiche praktische Impulse für die heimischen Waldbesitzer.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand eine Schifffahrt auf dem Main auf dem Programm. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Teilnehmer die Fahrt entlang der Weinberge des Juliusspitals genießen und den Ausflug in geselliger Runde ausklingen lassen. Anschließend erfolgte die Rückfahrt mit dem Bus nach Hohenlohe. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es sich um eine rundum gelungene und informative Ausfahrt der Forstbetriebsgemeinschaft gehandelt hat.

FBG Ausflug 2026

Einladung Jahresausflug 2026

Jahresausflug FBG-Hermuthausen: Ablauf & Anmeldefrist bis 26.4.2026 verlängert.

Wichtige Änderung im Ablauf: Statt einer längeren Waldbegehung werden mehrere Stationen im
Wald direkt angefahren. Vor Ort werden Themen wie Wild, Waldverjüngung und klimaresistente
Baumarten erläutert. Dadurch ist der Ausflug auch für Teilnehmende mit eingeschränkter
Gehfähigkeit gut geeignet.

Der diesjährige Jahresausflug am Do 21.5.2026  führt uns in die Wälder vom Würzburger Juliusspital. Der Forstbetriebsleiter Mathias Wallrapp zeigt uns an mehreren Stationen folgende Themenschwerpunkt:

  • Im Fokus stehen die Anpassung des Waldes an den Klimawandel, die Förderung der natürlichen Verjüngung (insbesondere bei Eichen und Buchen) sowie das Zusammenspiel von Wald und Jagd („Wald vor Wild“).

    Der Forstbetrieb der Stiftung Juliusspital bewirtschaftet 3.350 Hektar Wald in der Vorrhön entlang der beiden Flüsse Saale und Schondra. Der Wald der Stiftung Juliusspital wurde im vergangenen Jahr mit dem Bayerischen Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung ausgezeichnet. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Forstbetrieb intensiv für den Waldumbau und die Anpassung an den Klimawandel eingesetzt. Der Laubholzanteil beträgt heute über 72 Prozent, nahezu alle Nadelholzflächen sind mit Laubholz unterbaut, eine waldfreundliche Eigenjagd ermöglicht die natürliche Verjüngung.

    Nach der 2,5stündigen Führung und einem gemeinsamen Mittagessen geht es auf den Main zu einer Schiffahrt bei Kaffee und Kuchen.

    Wir freuen uns schon jetzt auf den gemeinsamen Ausflug und zahlreiche Anmeldungen.  

     

    Einladung & Anmeldung: Jahresausflug 2026

    Roteiche - Baum des Jahres 2025

     Für das Jahr 2025 wurde von der Dr.Silvius Wodarz Stiftung die Roteiche zum Baum des Jahres gekürt.

     Roteiche Baum des Jahres 2025

     Weitere Informationen zum Baum des Jahres

    1. FJ 25/26 Leitfaden Aufarbeitung Buchenrundholz (Pollmeier)
    2. Forstpflanzen Exotenshop
    3. Förderinformation 07-2025
    4. Hohenloher Waldprogramm 2026

    Seite 1 von 3

    • 1
    • 2
    • 3

    Aktuelles

    • Aktuelle Borkenkäfersituation
    • Ausflug in die Wälder vom Juliusspittal
    • Hohenloher Waldprogramm 2026
    • Einladung Jahresausflug 2026
    • FJ 25/26 Leitfaden Aufarbeitung Buchenrundholz (Pollmeier)
    • Förderinformation 07-2025

    Geschäftsstelle

    FBG Hermuthausen
    Buchweg 21
    74653 Ingelfingen
    Tel.: 07938-99 02 41 - abends oder Info auf Anrufbeantworter
    fbghermuthausen@gmx.de

     

    Forstkammer Baden-Württemberglogo zwfh

     

    • Impressum
    • Datenschutzerklärung